619008 Historische Satzlehre II

Sommersemester 2008 | Stand: 21.07.2008 LV auf Merkliste setzen
619008
Historische Satzlehre II
VU 2
wöch.
keine Angabe
Deutsch
Wie schon im ersten Teil dieser Lehrveranstaltung werden wir - ausgehend von der Stilgeschichte, der Formen- und Harmonielehre - die werkimmanenten Strukturen ausgewählter Beispiele diskursiv erörtern.
Der Zeitraum des zweiten Abschnitts umfasst die musikgeschichtlichen „Epochen“ von 1600 bis zur Gegenwart.
Methodisch im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Ansätze der musikalischen Analyse. Insbesondere sollen Traktate auf ihre Relevanz zu den notierten Dokumenten als auch die Möglichkeiten und Grenzen der Analyse kritisch überprüft werden. Angestrebt wird die Arbeit in einer „Workshop-Atmosphäre“, die Teilnahme an Teil I ist nicht Voraussetzung.
mündlich
Literatur (Auswahl) Blum, Stephen 2001 Art. „Composition“. In: New Grove. Second Edition, Vol. 6, S. 186 – 201. Sachs, Klaus-Jürgen 1996 Art. „Komposition“, Abschnitte A und B. In: MGG 2, Bd. 5, Sp. 505 -527. Bandur, Markus 1996 Art. „Compositio/Komposition“. In: HMT Fischer, Wilhelm 1915 „Zur Entwicklungsgeschichte des Wiener klassischen Stils“. In: StMw 3, S. 24 – 84. Georgiades, Trasybulos 1954 Musik und Sprache. Das Werden der abendländischen Musik dargestellt an der Vertonung der Messe. Berlin u. a. Sachs, Klaus Jürgen 1980 „Die ‚Anleitung...auff allerhand Arth einen Choral durchzuführen’ als Paradigma der Lehre und der Satzkunst Johann Sebastian Bachs“. In: AMw 37, S. 135 – 154. Braun Werner 1994 Musiktheorie des 15. – 17. Jahrhunderts. II. Teil: Von Calvisius bis Mattheson (=GMth 8/II). Darmstadt. Meier, Bernhard 1992 Alte Tonarten dargestellt an der Instrumentalmusik des 16.und 17. Jahrhunderts. Kassel. Quellen zur Musiktheorie (Auswahl) Gioseffo Zarlino 1558 Le istitutioni harmoniche Johann Georg Albrechtsberger 1790 Gründliche Anweisung zur Komposition
Beginn: 10. März 2008
Mo 12.00-13.30, HS
Mo 12.00-13.30, HS