847252 Entwerfen M2
Wintersemester 2011/2012 | Stand: 14.03.2012 | LV auf Merkliste setzen847252
Entwerfen M2
EP 6
12,5
wöch.
jährlich
Deutsch
In der Zweiten Reihe - Reprogrammierung von Blockinnenräumen
Das Wohnen in der Stadt erfährt in den letzten Jahren eine zunehmende Rennaissance, dem jedoch eine Flächenknappheit entgegen steht. Städtische Blöcke bieten das Potential in ihren Innenräumen nachverdichtet zu werden. Wir nehmen ein paar Fallbeispiele von grösseren und kleineren Blöcken in der Innenstadt Innsbrucks und bespielen deren Innenflächen mit aktuellen Lebensformen.
Es soll ausgelotet werden, welche Formen und Konstellationen von Programmen in welcher Dichte nicht nur den Innenraum eines Blocks nutzen, sondern durch ihre Implementierung auch seinen Rändern und den innerstädtischen Netzverbindungen Mehrwert verschaffen.
Konzeptionelle Ansätze:
- Wie spezifisch definiert sollte das betreffende Programm sein, oder kann es gegebenfalls auch an betreffender Stelle generischer Natur sein? Wie kann man dem Wandel der Gesellschaft Rechnung tragen? Indem man möglichst wenig (dann welche Parameter) definiert oder ist programmatische Architektur und deren Erscheinung jetzt und heute auch Ausdruck einer Zeit?
Programm wird hier nicht als bloße Funktion gesehen, sondern als programmatischer Metamix interpretiert, der aktivierend öffentliche, private und urbane Räume verbindet.
- Nach welchen Kriterien (neben wirtschaftlichen) kann die Organisation von Programmen zueinander neu gedacht werden?
- Kann man es so etwas wie "in bestimmten Programmen eingeschriebene" Atmosphären bestimmen, deren Potential, wenn auf andere Programme übertragen, einen bereichernden Aspekt für deren Architektur, Räumlichkeit ergeben - Cross Atmosphären - Welche Programme existieren bereits, wie können Verknüpfungen generiert werden?
- Wie sollen die Schnittstellen, Übergängen zw. unterschiedlichen Programmen, zw. den verschiedenen Situationen aussehen? Schnittstellen reichen hier vom urbanen Maßstab, dem Blockrand bis zur Türklinke des Haus- und Wohnungseingangs. Sie können hart, weich, fließend, veränderbare, etc. sein. Welche Formen von Cross Boarder Spaces können entstehen?
1. Untersuchung und Darstellung von zeitgenössischen Lebens- und Arbeitsformen, deren Programme nach ihren prototypischen Eigenschaften, Atmosphären, Organisationsformen, Schnittstellen, Schwellen (ortsunabhängige Betrachtung)
2. Vermessen der gegebenen räumlichen Situation nach bereits vorhandenen
Verbindungen, Netzen,
programmatischen Athmosphären existierender Nutzungen,
Lücken, Leerstellen, Übergängen, Grenzen, Schwellen,
3. Implementierung, Adaptierung von (1.) in (2.)
Als Aufgabe ist ein räumliches Konglomerat zu entwerfen, das in Verbindung zum Stadtraum unterschiedlichste Programme (triviale, alltägliche), die in einer Stadt wie Innsbruck üblich sind (Büro, Laden, Hotel, Dienstleistung, Wohnen mit erweiterten Funktionen wie Kinderspielen, Nachbarschaft ...) aufnimmt.
Im Sinn einer nachhaltigen entwicklung sind mindestens 5 verschiedene Programme zu integrieren.
Dabei soll das Entwurfskonzept mittels Skripte im Sinne narrativer Techniken entwickelt werden und in eine szenografische, inszenierte räumliche Organisation von Programmbestandteilen münden.
13.10. Do Entwerfen Einführung
20.10. Do Sammelkorrektur
27.10. Do Sammelkorrektur
03.11. Do Sammelkorrektur
10.11. Do Sammelkorrektur
17.11. Do 1. Pinup (1.) (2.)
24.11. Do Sammelkorrektur
01.12. Do Sammelkorrektur
08.12. Do Sammelkorrektur
15.12. Do 3. Pinup Konzept (3.)
19.12. - 08.01. Weihnachtsferien
12.01. Do Sammelkorrektur
19.01. Do Sammelkorrektur
26.01. Do Sammelkorrektur
02.02. Mi. ENDPRÄSENTATION
Bitte die terminlichen Ankündigungen auf der Institutshomepage unter "news" beachten:
Beginn: 13.10.2011
Beginn: 13.10.2011
Do 11-17 Uhr, Studio2, Seminarraum Süd