847300 Orientierung

Wintersemester 2009/2010 | Stand: 07.04.2010 LV auf Merkliste setzen
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Orientierung
SE 5
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wöch.
jährlich
Deutsch
genius loci Das Ziel ist erste Methoden und Mittel des Raumwahrnehmens und Raumbildens zu erkunden und die Vielschichtigkeit der Einflüsse- formale wie soziale - zu erkennen.
genius loci Der Begriff genius loci (lateinisch: genius = (Schutz-)geist, loci = Genitiv Singular von locus = Ort) bezeichnete ursprünglich in der römischen Mythologie den, häufig in Form einer Schlange dargestellten, Schutzgeist oder die Schutzgottheit eines Tempels bzw. eines heiligen Ortes, bzw. eben den Geist des Ortes. Im übertragenen Sinn bezeichnet genius loci die geistige Atmosphäre eines Ortes. Quelle: wikipedia.org Man kennt dieses Phänomen: Sie kommen an einen Ort und bemerken, dass er auf eine nicht näher zu beschreibende Weise etwas Anderes hat: eine besondere Ausstrahlung, Atmosphäre oder Stimmung, die nicht unbedingt mit der Schönheit des Ortes zusammenhängt. Jetzt stellt sich weiter die Frage, warum hat dieser Ort dieses gewisse Etwas, das ihn von anderen unterscheidet, was geht von ihm aus, was macht ihn so besonders und einzigartig? Ihm scheint ein besonderer "Geist" inne zu wohnen, der wenn man so will, seelisch wirksam ist und diesen Ort über den Zustand des reinen ästhetisch-schönen hinaus heraus hebt: der genius loci. Quellen: www.emmet.de Der Ort, an dem ein Gebäude entsteht, ist von besonderer Bedeutung. Neben der eigentlichen Bauaufgabe und sonstigen Vorgaben ist der Bauplatz maßgeblich entwurfsbestimmend. Daher ist bei jedem architektonischen Entwurf eine eingehende Analyse des Ortes voranzustellen! Hierbei gilt es, die besonderen Merkmale, den genius loci herauszukristallisieren, um Anhaltspunkte, Themen, Motive, Inspirationen aber Zwänge, welche durch die Wahl des Grundstückes entstehen, zu erkennen. Quelle: lexicon24.de
Finde deinen genius loci! Nachdem du den genius loci für dich definiert und gefunden hast, befassen wir uns vorerst konkret mit der Analyse dieses Ortes. Dabei wenden wir unterschiedliche Techniken wie Fotografie, Zeichnung, Vermessung und textliche Beschreibungen an. In weiterer Folge beschäftigen wir uns mit diesen, für den genius loci so besonderen Eigenschaften wie Atmosphären, Stimmungen, etc… und lassen diese im folgenden Entwurfsprozess einfließen. Wir entwickeln eine Sensibilität für den Umgang mit Orten, die in weiterer Folge die Basis unserer (Entwurfs- und Bau-)Tätigkeit darstellt. Die Architektur reagiert auf den Ort und seine besonderen Eigenschaften und es entsteht eine Struktur, die sowohl physisch wie psychisch untrennbar mit diesem verbunden ist.
Am Mittwoch, den 7.Oktober 2009 findet im Großen Hörsaal folgender Einführungs-Termin zum Pflichtmodul Orientierung statt: 12.15-13.00 Uhr: Begrüßung durch die Dekanin der Fakultät für Architektur Univ.-Prof. DI. Dr. Gabriela Seifert 13.15-14.00 Uhr: Einführung in die Orientierung für das Bachelorstudium Architektur DI Eric Sidoroff
Beginn: Vorstellung am Mittwoch, 07.10.09, 13.45h- 14.00h
Mi 14.00 Uhr, am Institut