433029 Postmodernes Denken in der Organisationstheorie
Sommersemester 2008 | Stand: 16.07.2008 | LV auf Merkliste setzen433029
Postmodernes Denken in der Organisationstheorie
SE 3
Block
jährlich
Deutsch
Ausgangspunkt ist ein klassisches bwl. (‚modernistisches’) Organisationsverständnis (E. Gutenberg). Dieses wird im Lauf des Kurses mit Hilfe von Konzepten aus der sog. Postmodernen Philosophie dekonstruiert. Allg. Ziel ist es „Organisation“ mithilfe von philosophischen Konzepten „anders zu denken“.
Motto: „Beim Nachdenken über Organisieren muss man nur im Gedächtnis behalten, dass in uns allen, Theoretikern wie Praktikern, ein Stück Absurdität steckt. Diese Absurdität kann in einen Vorteil verwandelt werden ...“ (Karl Weick)
„Philosophie ist eine Bewegung, mit deren Hilfe man sich nicht ohne Anstrengung und Zögern, nicht ohne Träume und Illusionen von dem frei macht, was für wahr gilt, und nach anderen Spielregeln sucht. Philosophie ist jene Verschiebung und Transformation von Denkrahmen, die Modifizierung etablierter Werte und all der Arbeit, die gemacht wird, um anders zu denken, und anderes zu machen und anders zu werden als man ist.“ (Michel Foucault)
Die Auseinandersetzung mit Konzepten von M. Foucault (Macht, Diskurs, Subjektivät), J. Derrida (Unentscheidbarkeit, Supplément), G. Deleuze/F. Guattari (Rhizom, Gefüge, Nomadismus), M. de Certeau (Strategien/Taktiken) soll die Perspektive auf eine alternative Sicht von Organisation erarbeitet werden.
Damit wird eine Erweiterung der traditionellen bwl Betrachtungsweise von Organisation angestrebt, die diese ergänzt und zum Teil auch ersetzt.
Wird in der LV noch ergänzt - hier Basisliteraturangaben:
Chia, R. (1995): From Modern to Postmodern Organizational Analysis. In: Organization Studies 16(4): 579-604
Foucault, M. (1976): Überwachen und Strafen, Suhrkamp. [Auszug]
Gutenberg, E. (1968): Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Bd. I: Die Produktion. Berlin u.a.: Springer (14. Aufl.) (Kapitel "Organisation")
257.
Ortmann, G. (2003): Organisation und Dekonstruktion. In: ders.: Organisation und Welterschließung. Dekonstruktionen. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Ortmann, G. (2003b): Regeln und Ausnahme. Paradoxien sozialer Ordnung. Frankfurt a.M.: Suhrkamp [Auszug]
Weiskopf, R. (2004): Management, Organisation und die Gespenster der Gerechtigkeit, In: Schreyögg, G./Conrad, P. (Hrsg.): Managementforschung 14. Management und Gerechtigkeit, Wiesbaden: Gabler, S. 211-251.
Weiskopf, R. (2005): Gouvernementabilität: Die Produktion des regierbaren Menschen in post-disziplinären Regimen, In: Zeitschrift für Personalforschung, 19(3): 289-311.
Die LV setzt keine philosophischen Grundkenntnisse voraus, wohl aber die Bereitschaft, sich intensiv mit oben genannten Konzepten zu befassen - sowohl hinsichtliche organisationstheoretischer Implikationen wie auch in Hinblick auf die eigenen Erfahrung des Organisierens/Organisiert-seins.
Beginn: 10.März 2008 15.00 - 17.45 SR 8 VB und LVBeginn
Beginn: 10.März 2008 15.00 - 17.45 SR 8 VB und LVBeginn
10.03.2008 15.00 - 17.45 , SR 8 VB und Lehrbeginn
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Gruppe 0
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| Datum | Uhrzeit | Ort | ||
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Mo 07.04.2008
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15.00 - 17.45 | SR 9 (Sowi) SR 9 (Sowi) | Barrierefrei | |
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Mo 21.04.2008
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15.00 - 17.45 | SR 8 (Sowi) SR 8 (Sowi) | Barrierefrei | |
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Fr 16.05.2008
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09.00 - 17.45 | SR 19 (Sowi) SR 19 (Sowi) | Barrierefrei | |
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Fr 30.05.2008
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09.00 - 17.45 | SR 3 (Sowi) SR 3 (Sowi) | Barrierefrei | |
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Mo 09.06.2008
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15.00 - 17.45 | SR 18 (Sowi) SR 18 (Sowi) | Barrierefrei | Vötsch |
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Mo 16.06.2008
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15.00 - 17.45 | SR 18 (Sowi) SR 18 (Sowi) | Barrierefrei | Vötsch |
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Mo 23.06.2008
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15.00 - 17.45 | SR 18 (Sowi) SR 18 (Sowi) | Barrierefrei | Vötsch |