603012 Ringvorlesung: Disability Studies
Sommersemester 2008 | Stand: 20.06.2008 | LV auf Merkliste setzenDr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Lars Bruhn Lars Bruhn
Dr. Karsten Exner Dr. Karsten Exner
Dr. Ewald Feyerer Dr. Ewald Feyerer
Mag. Petra Flieger Mag. Petra Flieger
Dr. Mechthild Hetzel Dr. Mechthild Hetzel
Prof. Dr. Jo Jerg Prof. Dr. Jo Jerg
Mag. Juliane Kofler Mag. Juliane Kofler
Dr. Elisabeth List Dr. Elisabeth List
Dr. Christian Mürner Dr. Christian Mürner
Dr. Ursula Naue Dr. Ursula Naue
Dr. Heike Raab, MA Dr. Heike Raab, MA
Dr. Siegfried Särberg Dr. Siegfried Särberg
Lars Bruhn Lars Bruhn
Dr. Karsten Exner Dr. Karsten Exner
Dr. Ewald Feyerer Dr. Ewald Feyerer
Mag. Petra Flieger Mag. Petra Flieger
Dr. Mechthild Hetzel Dr. Mechthild Hetzel
Prof. Dr. Jo Jerg Prof. Dr. Jo Jerg
Mag. Juliane Kofler Mag. Juliane Kofler
Dr. Elisabeth List Dr. Elisabeth List
Dr. Christian Mürner Dr. Christian Mürner
Dr. Ursula Naue Dr. Ursula Naue
Dr. Heike Raab, MA Dr. Heike Raab, MA
Dr. Siegfried Särberg Dr. Siegfried Särberg
603012
Ringvorlesung: Disability Studies
VO 2
keine Angabe
keine Angabe
Deutsch
Einblick zu geben in die Bedeutung der Disability Studies für die und aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen (a) sowie ein Nachdenken über ihr Verhältnis zu Prozessen der Integration aus inklusiver Perspektive (b)
Aus den Cultural Studies hervorgegangen, versteht sich der Forschungsansatz der Disability Studies aus einer Umkehrung der Perspektive vom individuellen zum sozialen Erklärungsmodell. Während die britische Diskussion eher einem Integrationsparadigma verhaftet ist, profiliert sich die amerikanische eher differenz- und diskursorientiert. Im Ausgang von der sozialen Konstruktion von Behinderung suchen die Disability Studies derzeit im deutschsprachigen Raum ihren Forschungsansatz mit diskurstheoretischen Überlegungen im Anschluss an Michel Foucault zu erweitern und zu präzisieren. Den Debatten über Rassismus und Sexismus vergleichbar, haben Anfang der 1990er Jahre die Kulturwissenschaften im angelsächsischen Sprachraum das Thema »Behinderung« aufgenommen. Den Gender ~, Cultural ~, Disability ~, Queer Studies usf. ist, hervorgegangen aus jeweiligen emanzipativen sozialen Bewegungen, der Sache nach die Verpflichtung auf einen politischen Anspruch gemeinsam. Aus der Gesellschaftskritik spricht ein Veränderungsinteresse, das sich über ein Erkenntnisinteresse hinaus auf Fragen der Strategie und Dynamik gesellschaftlicher Prozesse. In diesem Sinne richtet sich der wissenschaftliche Fokus der Disability Studies nicht auf Behinderung als individuelles Merkmal, sondern als Bestandteil einer diskursiven Praxis der Differenzsetzungen: »Wir sind nicht behindert; wir werden behindert«.
Gastvorträge, einschl. Diskussion im Plenum
Anwesenheit u. Klausur am 30.06.2008, 16-17:30
Kulturwissenschaftliche Perspektiven der Disability Studies, hrsg. v. A. Waldschmidt, bifos Schriftenreihe zum selbstbestimmten Leben Behinderter, Kassel: 2003.
online Anmeldung!
Beginn: k.a
Beginn: k.a
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Gruppe 0
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| Datum | Uhrzeit | Ort | ||
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Fr 30.05.2008
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14.00 - 19.00 | Hörsaal 5 Hörsaal 5 | Barrierefrei | |
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Sa 31.05.2008
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10.00 - 19.00 | Hörsaal 5 Hörsaal 5 | Barrierefrei | |
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Fr 06.06.2008
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14.00 - 19.00 | Hörsaal 5 Hörsaal 5 | Barrierefrei | |
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Sa 07.06.2008
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10.00 - 19.00 | Hörsaal 5 Hörsaal 5 | Barrierefrei | |
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Mo 30.06.2008
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16.00 - 17.30 | HS A (Technik) HS A (Technik) | Barrierefrei | Prüfung |
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Do 03.07.2008
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18.30 - 20.00 | Hörsaal 4 Hörsaal 4 |
Barrierefrei
Induktionsschleifen für Gehöreingeschränkte
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