603657 Kinder- und Jugendpartizipation/ Partizipative Aktionsforschung anhand einer partizipativen Sozialraumanalyse im Achental

Sommersemester 2008 | Stand: 15.03.2023 LV auf Merkliste setzen
603657
Kinder- und Jugendpartizipation/ Partizipative Aktionsforschung anhand einer partizipativen Sozialraumanalyse im Achental
SE 2
Block
keine Angabe
Deutsch
Allgemeine Ziele im Zusammenhang mit dem Thema „Kinder- und Jugendpartizipation“:  Basics zum Thema erarbeiten  Partizipation als grundlegende Haltung in vielen Handlungsfeldern/ als handlungsleitendes Prinzip  Aktueller Forschungsstand Ziele in Zusammenhang mit der Möglichkeit der Einbindung von Studentinnen in ein Praxisfeld: Projekt Achental  Einbindung von Studentinnen bei der Erhebung der …  Situation Jugendlichen in den jeweiligen Gemeinden / im Achental  Bedarf aus Sicht jugendrelevanter Einrichtungen / Fachkräfte / Lehrer / Politiker  Einbindung von Studentinnen bei der Einbindung von Jugendteams bei der Bestandsaufnahme  Einbindung von Studentinnen bei der Partizipative Präsentation der Ergebnisse gemeinsam mit Jugendlichen, sonst beteiligten Achentalerinnen, den beteiligten Studentinnen für den Gemeinderat, für die Bevölkerung, für …
Zum einen werden Grundlagen zum Thema „Kinder- und Jugendpartizipation erarbeitet, zum anderen soll durch die Einbindung von Studentinnen in ein laufendes partizipatives Projekt im Achental die Notwendigkeit der Kommunikation von Theorie und Praxis einer Partizipationspädagogik veranschaulicht werden. Studentinnen haben die Gelegenheit bei dem Forschungsprojekt im Achental mitzuarbeiten, wo mit vielen Jugendteams zum Thema „Jugend im Stubaital“ gearbeitet wird. Der Ansatz der Partizipativen Aktionsforschung wird dort zum Einsatz kommen. Partizipative Forschung besinnt sich auf die Funktion originär humanwissenschaftlicher Forschung zurück, dass Menschen Menschen untersuchen, um für sie bzw. mit ihnen menschenwürdige Lebensbedingungen herzustellen. Zentral ist bei partizipativen Forschungsprozessen nicht nur die Sicht, das Forschungsdesign, die Interpretation und Reflexion von WissenschaftlerInnen, sondern die LebensRaumDeutung, die Sicht, das Forschungsdesign, die Interpretation und Reflexion der Betroffenen selbst. Diese sollten die Möglichkeit haben, ihre eigene Akzentsetzung vorzunehmen und ihre eigene Deutung der Ereignisse zu entwickeln. Partizipative Forschung transportiert in zweierlei Hinsicht Demokratisierungspotentiale, indem sie zeigt, dass der Forschungsprozess selbst, also ein Teilbereich des Wissenschaftssystems, demokratisierbar ist und indem sie durch die Anlage der Feldforschung dazu beiträgt, dass von allen am Forschungsprozess Beteiligten Demokratisierungspotentiale im sozialen Interagieren und in der politischen Bewegung freigesetzt werden.
Theoretische Inputs, Diskussion und Reflexion von Beispielen aus der Praxis anhand verschiedenster Materialien; Studium aktueller Literatur; Partizipative Aktionsforschung im Achental
wird mit den TeilnehmerInnen vereinbart
Liegt beim ersten Termin auf und wird laufend recherchiert
http://www.mitbestimmung.cc keine online Anmeldung! Bitte mit dem LVLeiter in Verbundung setzen.
Beginn: k.A.
Gruppe 0
Datum Uhrzeit Ort
Do 13.03.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße
Do 03.04.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße
Do 17.04.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße
Do 08.05.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße
Do 15.05.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße
Do 05.06.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße
Do 26.06.2008
15.00 - 18.00 SR Maximilianstraße SR Maximilianstraße