626815 Inszenierung von Wissensräumen als Pädagogische Praxis - Kontextualisierung facherübergreifender Inhalte im Ausstellungsformat

Wintersemester 2013/2014 | Stand: 04.10.2013 LV auf Merkliste setzen
626815
Inszenierung von Wissensräumen als Pädagogische Praxis - Kontextualisierung facherübergreifender Inhalte im Ausstellungsformat
PS 2
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keine Angabe
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Deutsch

Durch die Errichtung eines intermediären Wissensraums rund um das Thema „Schmerz voll Lust – eine Kulturgeschichte des Leidens“ wird die Praxis des Darstellens und Vermittelns wissenschaftlicher Inhalte experimentell eingeübt. Das Wissen all der einzelnen Fachdisziplinen kommt dabei als integrierter Bedeutungsträger genauso zur Geltung wie die (auch) spielerische Fähigkeit des Kontextualisierens. So können fachimmanente Lehr- und Lernprozesse auf eine „andere Ebene“ gehoben, reflektiert und weiterentwickelt werden – mit Rückwirkung auf die einzelnen Fächer. Die Studierenden sollen dadurch eine Sensibilisierung für das Potential fächerübergreifender Schnittstellen erfahren, die zur Bereicherung der eigenen künftigen Schulpraxis dienlich sein können.

Unter dem Rahmenthema „Schmerz voll Lust – eine Kulturgeschichte des Leidens“ werden fächerübergreifend unterschiedliche Fachdisziplinen auf einer Projektplattform zusammengebracht, um die vielseitigen Bedeutungsfelder dieser Thematik aus den je individuellen Blickwinkeln der Studierenden zu bearbeiten – mit dem Ziel, aus den Ergebnissen der Recherche gemeinsam eine Ausstellung zu gestalten. So werden die oft abstrakten Inhalte in eine anschauliche wie sinnliche Darstellungsform/Vermittlungsform gebracht: Aus jedem einzelnen Fach kann man das Wissen auf das Thema hin organisieren, um es in einer Ausstellung „erzählbar“ zu machen. Kultur- und humanwissenschaftliches Wissen tritt mit naturwissenschaftlicher Erkenntnis und künstlerischer Erfahrung in Wechselwirkung. Den Studierenden wird damit eine pädagogische Praxissituation geboten, um fächerübergreifende Interdisziplinarität und ästhetisch-anschauliche Darstellungstechniken als Erweiterung ihrer Kompetenzen zu erwerben und zu üben.

Die transdisziplinäre Vorgangsweise benutzt den kulturgeschichtlichen Entstehungszusammenhang des Themas sowie dessen Aktualisierung, um allen Mitwirkenden Raum zur eigenen fachlichen Entfaltung zu ermöglichen – im Diskurs mit den anderen. So werden kulturwissenschaftliche und philosophische Methoden und Betrachtungsweisen eingesetzt, die insbesondere mit der Erforschung der „Grenze“ zwischen Wissenschaft und Kunst befasst sind. Dabei werden die unterschiedlichsten Darstellungs- und Ausdrucksmöglichkeiten der miteinbezogenen Disziplinen und Medien theoretisch analysiert wie praktisch erprobt – und auf die Option einer Ausstellungsumsetzung hin bewertet und verwirklicht.

Nachweis eigenständiger Recherche zum Thema, kurze schriftliche Reflexion der Lehrveranstaltung (ca. 2 A4 Seiten).

Im Sinne des Konzepts dieser LV ist es wünschenswert wenn Sie im SoSe 2014 abermals an dieser LV teilnehmen.

Gruppe 0
Datum Uhrzeit Ort
Fr 11.10.2013
10.00 - 18.00 40801 SR 40801 SR Barrierefrei
Sa 12.10.2013
10.00 - 15.00 40506 SR 40506 SR Barrierefrei
Fr 06.12.2013
10.00 - 14.00 50113 SR 50113 SR Barrierefrei
Fr 06.12.2013
14.00 - 18.00 40801 SR 40801 SR Barrierefrei
Sa 07.12.2013
10.00 - 14.00 40801 SR 40801 SR Barrierefrei
Sa 07.12.2013
10.00 - 15.00 40506 SR 40506 SR Barrierefrei