641994 Kunst- und Kulturtheorien: Formen des Kulturkontakts - eine Typologie (VO2)
Wintersemester 2012/2013 | Stand: 20.02.2013 | LV auf Merkliste setzen641994
Kunst- und Kulturtheorien: Formen des Kulturkontakts - eine Typologie (VO2)
VO 2
2
Block
alle 3 Semester
Deutsch
Die Lehrveranstaltung der Forschungsplattform "Cultural Encounters and Transfers/CEnT" verbindet Forschung und Lehre durch die Kombination von Symposien mit einer Ringvorlesung. In der Lehrveranstaltung soll die Fragestellung diskutiert werden, ob sich anhand von isolierbaren Einzelfällen kulturellen Transfers eine Typologie des Kulturkontakts ableiten lässt. Es geht also um die möglichst genaue Darstellung eines einzigen Fallbeispiels. Kulturtransfer wird dabei so breit wie möglich verstanden und kann auf allen Feldern menschlichen Denkens, Handelns und Produzierens stattfinden, wodurch auch alle wissenschaftlichen Disziplinen eingebunden werden können: Archäologie, Architektur, Astronomie, Ernährungsgeschichte, Ethnologie, Geschichte, Komparatistik, Linguistik, Medizin, Mathematik, Musik, Naturwissenschaft, Rechtsgeschichte und Rechtswissenschaften, Religion, Soziologie etc. Kulturtransfer ist in diesem Sinn weder zeitlich noch örtlich begrenzt. Er kann sich sowohl diachron als auch synchron vollziehen, zwischen Kulturräumen, aber auch innerhalb eines Kulturraumes. Angepeilt wird eine Sammlung exemplarischer Beispiele, die sich unter dem Begriff "Transfer von Ideen" fassen lassen. Dazu zählen: Sachen, Gegenstände, Erfindungen, Ideen, Vorstellungen, Motive, Konzepte, (ästhetische) Artefakte, Technologien, "Personen" (wie Homer beispielsweise), Prozesse etc. Dabei geht es nicht darum, neue Forschungsfelder zu eröffnen sondern unter den Perspektiven von Wissensvermittlung und fachübergreifender Anschlussfähigkeit, Fallbeispiele für Formen des Kulturtransfers vorzustellen. Um die Verbindung von Forschung und Lehre zu gewährleisten, wird die Ringvorlesung nicht - wie üblich - wöchentlich stattfinden, sondern in Form von "Kontakt-Symposien" an vier Nachmittagen mit jeweils 3 Wissenschaftler/innen.
Termin 1 (17.10.2012): Raoul Schrott (Vergleichende Literaturwissenschaft/Innsbruck), Silke Felber (Theater-, Film- und Medienwissenschaft/Universität Wien) und Mark Mersiowsky (Geschichte/Innsbruck)
Termin 2 (14.11.2012): Dunja Brötz (Vergleichende Literaturwissenschaft/Innsbruck), Erich Kistler (Ärchäologie/Innsbruck) und Stefan Neuhaus (Germanistik/Innsbruck)
Termin 3 (12.12.2012): Sebastian Donat (Vergleichende Literaturwissenschaft/Innsbruck), Martin Korenjak (Klassische Philologie/Innsbruck) und Martin Lang (Alte Geschichte und Altorientalistik/Innsbruck)
Termin 4 (16.1.2013): Silke Meyer (Europäische Ethnologie/Innsbruck), Brigitte Rath (Vergleichende Literaturwissenschaft/Innsbruck) und Roswitha Wakolm (Vergleichende Literaturwissenschaft/Innsbruck)
Vorträge, Diskussionen
Die Studierenden, die die Lehrveranstaltung mit einem Zeugnis abschließen
wollen, müssen bis 30.9.2013 eine schriftliche Arbeit (Essay im Ausmaß von
ca. 10-15 Seiten; in elektronischer Form beim LV-Leiter abgeben), der alle
Vorträge berücksichtigt und in einen Zusammenhang stellt.
Werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Beginn: Mi 17.10.
14.11., 12.12., 16.01., 15-18:30 Uhr, "Bäckerei" Dreiheiligenstr. 21b
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Gruppe 0
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Mi 17.10.2012
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15.00 - 18.30 | Hörsaal 1, Josef-Moeller-Haus Hörsaal 1, Josef-Moeller-Haus | Barrierefrei | |