645608 SE Kultur und Geschichtlichkeit: Posthumane Narration: Über die Artikulationen nichtmenschlicher Entitäten
Sommersemester 2026 | Stand: 26.11.2025 | LV auf Merkliste setzenAusgehend von der Lektüre einschlägiger Fachpublikationen zum Thema werden Studierende im Rahmen ethnografischer Pilotstudien eigene Forschungsfragen erarbeiten sowie fachspezifische Methoden zur Anwendung bringen; die erhobenen Daten werden ausgewertet und die Ergebnisse der ethnografischen Forschungen präsentiert.
Im Lichte ökologischer und technologischer Herausforderungen werden nichtmenschliche Entitäten in ihren nie dagewesenen Aktivitäten und Artikulationsweisen erfahrbar: Wir denken an die im Rekordtempo schmelzenden Ötztaler Gletscher, an rhizomatische Kommunikationsstrukturen von Pilzen, Plastikströme im Ozean, Large Language Modells, Digitale Assistent*innen, etc. Dies bringt Ethnograf*innen in die Verlegenheit, einerseits neue Gesprächspartner*innen und Wissenskoproduzent*innen als solche anzuerkennen und andererseits neue Geschichten zu erzählen, die zur Sprache bringen, wie es ist, in den vom Menschen geschaffenen Ruinen zu leben. Ethnograf*innen sehen sich zunehmend mit nichtmenschlichen Gesichtspunkten konfrontiert, was sie erneut, wenngleich unter anderen Vorzeichen, zu einer Auseinandersetzung mit der sie spätestens seit der Writing Culture Debatte beschäftigenden Frage danach zwingt, wer oder was spricht bzw. sprechen darf.
In diesem Kurs möchten wir uns den nichtmenschlichen Artikulationsweisen mithilfe posthumanistischer Theorien zuwenden und die Konsequenzen einer Öffnung von bisher dem Menschen vorbehaltenen Begriffen wie Sprechen, Erzählen, Denken oder Handeln diskutieren. Ausgehend von einschlägigen Fachpublikationen werden die Studierenden ethnografische Pilotstudien durchführen, um sich den posthumanen Narrationswelten auch empirisch anzunähern.
Lektüre und Moderation eines Seminarthemas, Durchführung einer Pilotstudie, Präsentation der Forschungsergebnisse
Moderation eines Seminarthemas, Durchführung und Präsentation einer Pilotstudie, mündliche Prüfung
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann ein notenrelevantes Gespräch zur eingereichten schriftlichen Arbeit erfolgen.
Bei dem Seminar handelt es sich um eine koordinierte Lehrveranstaltung im Rahmen des DFG-Netzwerks „PRANA: Posthuman Research and Narration“, die an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz parallel angeboten wird. Teil des Seminars sind kollaborative Arbeitsformate, an denen auch Studierende aus anderen Universitäten teilnehmen werden.
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Gruppe 0
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| Datum | Uhrzeit | Ort | ||
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Mi 04.03.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 11.03.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 18.03.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 25.03.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 15.04.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 22.04.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 29.04.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 06.05.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 13.05.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 20.05.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 27.05.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 03.06.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 10.06.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 17.06.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
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Mi 24.06.2026
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12.00 - 13.30 | 40601 UR 40601 UR | Barrierefrei | |
| Gruppe | Anmeldefrist | |
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645608-0
645608-0 |
01.02.2026 00:00 - 21.02.2026 23:59 | |
| Murawska O. | ||