692030 UE Methoden der Konflikttransfomation II: Theatre for Living
Sommersemester 2026 | Stand: 23.12.2025 | LV auf Merkliste setzenDieser Workshop ist eine Untersuchung unserer „Kämpfe bei der Navigation von Frieden“ mithilfe einer verkörperten, zunächst nonverbalen Theatersprache. Die Teilnehmenden erlernen grundlegende Theaterfertigkeiten, sodass Aufführungen und eine interaktive Performance für andere Fakultätsmitglieder und Studierende entstehen können. Darüber hinaus werden individuelle Entdeckungen gemacht, die sich von Person zu Person unterscheiden, insbesondere in Bezug darauf, was „Frieden“ im eigenen Leben bedeutet und welche Blockaden oder Erfolge es beim Navigieren dieses Friedens gibt.
Die Teilnehmenden nehmen zudem Werkzeuge mit, um die Sprache des Theatre for Living (Spiele und Übungen) zu nutzen und anzuwenden – sei es in der eigenen Friedensarbeit oder in anderen Kontexten: innerlich, im Kreis von Freundinnen und Familie, unter Kolleginnen oder innerhalb größerer Strukturen. Theatererfahrung ist für diesen Workshop nicht erforderlich.
(können sich je nach Gruppendynamik der einzelnen Tage verändern)
Tag 1
Vorstellungsrunde, Gruppenaufbau, Image Theatre und Animationen, Abschlusskreis
Tag 2
Gruppenaufbau, Vertiefung der Image-Theatre-Animationen, Abschlusskreis
Tag 3
Gruppenaufbau, Theater- und Improvisationsmethoden, Rainbow of Desire, Abschlusskreis
Tag 4
Forum-Theater-Struktur, Entwicklung von Rohfassungen der Stücke, Proben, Abschlusskreis
Tag 5
Forum-Theater-Proben, Forum-Theater-Aufführung mit anderen Fakultätsmitgliedern und Studierenden, Abschlusskreis
Theatererfahrung ist nicht erforderlich. Die Spiele sind zwar körperlich, jedoch nie übermäßig anstrengend und stets freiwillig. Sie dienen der Aktivierung unserer Sinne des Sehens (nicht nur des Blickens), des Zuhörens (nicht nur des Hörens) usw.
Die Teilnehmenden werden eingeladen, Momente aus ihrem eigenen Leben einzubringen, in denen sie Schwierigkeiten hatten, „Frieden zu navigieren“, was auch immer dies für sie persönlich bedeutet. Dies geschieht nicht in Form von Testimonials (außer freiwillig im Rahmen von Rainbow of Desire), sondern beginnt mit der Gestaltung von Standbildern (frozen Images), bei denen der eigene Körper und die Körper der anderen Teilnehmenden zu bestimmten Formen arrangiert werden.
Die Arbeit kann sich nicht auf „die anderen da draußen“ beziehen, sondern ausschließlich auf „uns hier drinnen“. Wenn Stücke entwickelt werden, besetzen die Teilnehmenden Rollen, die sie spielen können, die jedoch nicht direkt sie selbst sind. Die entstehenden Stücke sind fiktional, erzählen jedoch eine kollektive Wahrheit der Gruppe und nicht die Geschichte einzelner Personen.
Im Forum-Theater wird ein kurzes Stück (etwa zwei Minuten), das auf eine Krise hinführt und abrupt endet, zunächst vor einem Publikum aufgeführt. Anschließend wird es ein zweites Mal gespielt, wobei das Publikum die Handlung unterbrechen kann, um eine Figur zu ersetzen, deren Konflikt es versteht, und zu versuchen, „das Problem“ zu lösen, während die übrigen Darstellenden improvisierend in ihren Rollen bleiben. In diesem Kontext wird die Einladung an das Publikum voraussichtlich darin bestehen, „Frieden zu schaffen“. Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Perspektiven darüber, was dies für die Figuren und die Gemeinschaft bedeutet, ist ein zentraler Bestandteil der Wirkkraft dieser Arbeit.
Jeder Tag endet mit einem formalen Abschlusskreis, der teilweise der Selbstreflexion dient. Auch hier ist die Beteiligung freiwillig. Gleichzeitig gilt: Je stärker sich eine Person auf den Theatre for Living-Prozess einlässt, desto mehr geschieht im Workshop und desto mehr nehmen alle Beteiligten mit. Umgekehrt führt geringere Beteiligung zu weniger Dynamik und geringerem Erkenntnisgewinn für alle.
Die Teilnahme an den Spielen ist freiwillig, die Teilnahme am Kurs ist jedoch obligatorisch.
Am Ende des Kurses ist ein Reflexionspapier einzureichen.
Es gibt keine verpflichtende Lektüre. Interessierte finden jedoch umfangreiche Informationen zu Theatre for Living: 38 Jahre Projektmaterial sowie kostenlose Videos aller MainStage-Produktionen von 1981 bis 2018 unter
www.theatreforliving.com
- SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
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Gruppe 0
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| Datum | Uhrzeit | Ort | ||
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Mo 09.03.2026
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09.00 - 12.30 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Mo 09.03.2026
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13.30 - 18.00 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Di 10.03.2026
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09.00 - 12.30 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Di 10.03.2026
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13.30 - 18.00 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Mi 11.03.2026
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09.00 - 12.30 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Mi 11.03.2026
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13.30 - 18.00 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Do 12.03.2026
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09.00 - 12.30 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Do 12.03.2026
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13.30 - 18.00 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Fr 13.03.2026
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09.00 - 12.30 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |
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Fr 13.03.2026
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13.30 - 18.00 | Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort | Haus der Begegnung | |